Insights

Antworten auf Fragen,
die im Betrieb wirklich aufkommen.

Was kostet eigene Software? Wann reicht Excel nicht mehr? Braucht mein Unternehmen wirklich KI? Hier stehen Antworten aus echten Projekten, verständlich und ohne Fachjargon. Wer tiefer einsteigen will, findet unter Für Technikinteressierte die technischen Deep Dives.

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Glossar

Die wichtigsten Begriffe aus unseren Insights, kurz erklärt.

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Agent Architect Die Weiterentwicklung des Prompt Engineers: Jemand, der KI-Agenten-Teams entwirft, orchestriert und evaluiert.
Agent Loop Die zentrale Schleife autonomer KI-Agenten: Kontext laden, LLM aufrufen, Tool ausführen, Ergebnis anhängen, wiederholen, bis eine finale Antwort steht.
AI-Agent Ein KI-System, das eigenständig Aufgaben ausführt, Entscheidungen trifft und Tools nutzt, im Gegensatz zu einem passiven Chatbot.
Autonome Agenten KI-Agenten, die ohne permanente menschliche Steuerung Aufgaben abarbeiten und Entscheidungen treffen.
Chain of Thought Eine Prompting-Technik, bei der das LLM seinen Denkprozess Schritt für Schritt offenlegt, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
CI/CD Continuous Integration / Continuous Deployment: automatisierte Pipelines, die Code-Änderungen testen, zusammenführen und ausliefern.
Coding Agents KI-Agenten, die eigenständig Code schreiben, testen und refactoren, etwa in Cursor, Copilot oder Windsurf.
Composable Architecture Modulare Softwarearchitektur, bei der Systeme aus austauschbaren, spezialisierten Bausteinen zusammengesetzt werden.
Context Window Die maximale Menge an Text (gemessen in Tokens), die ein LLM bei einer Anfrage gleichzeitig verarbeiten kann.
Cursor Eine KI-native IDE (Entwicklungsumgebung), die LLMs direkt in den Coding-Workflow integriert.
Defense-in-Depth Sicherheitsstrategie mit mehreren gestaffelten Schutzschichten, sodass kein einzelner Fehler das gesamte System kompromittiert.
E-E-A-T Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness: Googles Qualitätskriterien für die Bewertung von Web-Inhalten.
Edge Cases Sonderfälle und Grenzwerte, die in der normalen Nutzung selten auftreten, aber zu Fehlern führen, wenn sie nicht getestet werden.
Feedback-Loop Ein zyklischer Prozess, bei dem Ergebnisse einer KI-Aktion als Input für die nächste Iteration dienen.
GEO (Generative Engine Optimization) Die Optimierung von Inhalten für KI-Suchmaschinen (ChatGPT, Perplexity, Gemini), der Nachfolger klassischer SEO-Strategien.
Governance Regeln, Prozesse und Verantwortlichkeiten für den kontrollierten Einsatz von Technologie, besonders relevant bei KI-Adoption in Unternehmen.
Guardrails Sicherheitsmechanismen, die verhindern, dass KI-Systeme unerwünschte oder gefährliche Aktionen ausführen.
Halluzination Wenn ein LLM selbstbewusst falsche Informationen generiert, die nicht in den Trainingsdaten oder im Kontext vorhanden sind.
Headless CMS Ein Content-Management-System ohne eigenes Frontend, das Inhalte ausschließlich über APIs bereitstellt.
Human-in-the-Loop Ein Architekturprinzip, bei dem ein Mensch als Kontrollinstanz in automatisierte KI-Prozesse eingebunden bleibt.
Knowledge Graph Eine strukturierte Wissensdatenbank, die Entitäten und ihre Beziehungen abbildet, genutzt von Google und KI-Suchmaschinen.
KRITIS Kritische Infrastrukturen (z.B. Energie, Wasser, Gesundheit), die besonderen gesetzlichen IT-Sicherheitsanforderungen unterliegen.
Legacy-Code Bestehender, oft veralteter Quellcode, der funktioniert, aber schwer wartbar, erweiterbar oder sicher ist.
LLM (Large Language Model) Ein großes Sprachmodell (z.B. GPT, Claude, Gemini), das auf Milliarden von Textdaten trainiert wurde.
Lost-in-the-Middle Ein Phänomen, bei dem LLMs Informationen in der Mitte eines langen Kontexts schlechter verarbeiten als am Anfang oder Ende.
Low Code Entwicklungsansatz, bei dem Software überwiegend visuell statt durch manuellen Code erstellt wird.
MACH-Prinzipien Microservices, API-first, Cloud-native, Headless: Architekturprinzipien für moderne, modulare Systeme.
Manus AI Autonomer KI-Agent, der Aufgaben Ende-zu-Ende ausführt. 2025 von Meta für ca. 2 Mrd. $ übernommen. Nutzt ein Drei-Agenten-System (Planner, Executor, Verifier).
Master Prompt Ein verdichteter, strukturierter Prompt, der Zielbild, Constraints und Qualitätskriterien für eine KI-Aufgabe bündelt.
Multi-Agent-System Eine Architektur, in der mehrere spezialisierte KI-Agenten zusammenarbeiten und Aufgaben untereinander aufteilen.
MVP (Minimum Viable Product) Die minimal funktionsfähige Version eines Produkts, um schnell Feedback zu sammeln.
n8n Eine Open-Source Low-Code-Plattform für Workflow-Automatisierung, die sich selbst hosten lässt.
Observability Die Fähigkeit, den inneren Zustand eines Systems anhand seiner Ausgaben (Logs, Metriken, Traces) zu verstehen und Fehler zu diagnostizieren.
OpenClaw Ein Multi-Agent-Framework, das KI-Agenten als orchestriertes Assistenzsystem organisiert.
Prompt Engineering Die Kunst, Eingaben für LLMs so zu formulieren, dass optimale Ergebnisse erzielt werden.
Prompt Injection Ein Angriffsvektor, bei dem manipulierte Eingaben ein LLM dazu bringen, seine Sicherheitsregeln zu umgehen.
RAG (Retrieval Augmented Generation) Ein Verfahren, bei dem ein LLM vor der Antwortgenerierung relevante Dokumente aus einer Datenbank abruft.
SaaS (Software as a Service) Software, die als Abonnement über das Internet bereitgestellt wird, statt lokal installiert zu werden.
Schema Markup Strukturierte Daten im HTML-Quellcode (z. B. JSON-LD), die Suchmaschinen den Inhalt einer Seite maschinenlesbar beschreiben.
SDLC (Software Development Lifecycle) Der gesamte Lebenszyklus der Softwareentwicklung: Planung, Design, Implementierung, Testing, Deployment und Wartung.
Shadow-AI Unkontrollierte KI-Nutzung durch Mitarbeiter ohne Wissen oder Governance der IT-Abteilung.
Spec-Driven Development (SDD) Entwicklungsmethodik, bei der vor dem Coding eine maschinenlesbare Spezifikation erstellt wird, die als Vertrag zwischen Mensch und KI-Agent dient.
Swiss-Cheese-Prinzip Sicherheitsmodell, bei dem mehrere fehlerhafte Schutzschichten sich gegenseitig ergänzen, sodass die Löcher sich nicht überlagern.
System Prompt Die versteckte Grundanweisung, die das Verhalten eines LLMs in einer Anwendung definiert.
TDD (Test-Driven Development) Entwicklungsmethodik, bei der zuerst ein fehlschlagender Test geschrieben wird und danach der Code, der diesen Test bestehen lässt.
Technical Debt Aufgeschobene Architektur- und Code-Verbesserungen, die langfristig die Weiterentwicklung verlangsamen.
Token Die kleinste Verarbeitungseinheit eines LLMs. Ein Wort entspricht ca. 1–3 Tokens. Tokens bestimmen Kosten und Kontextlimits.
Tool-Calling Die Fähigkeit eines LLMs, externe Werkzeuge (APIs, Datenbanken, Code) eigenständig aufzurufen und deren Ergebnisse zu verarbeiten.
Vendor Lock-in Die Abhängigkeit von einem einzigen Softwareanbieter, die einen Wechsel unverhältnismäßig teuer macht.
Vibe Coding Ein iterativer, KI-getriebener Entwicklungsansatz, bei dem Ergebnisse im Dialog mit LLMs gestaltet werden statt Code manuell zu schreiben.
Workflow Automation Die systematische Automatisierung wiederkehrender Geschäftsprozesse durch vernetzte digitale Abläufe.
Zero-Click-Suche Suchanfragen, die direkt in der Suchmaschine beantwortet werden, ohne dass der Nutzer eine Website besucht, zunehmend durch KI-Antworten.
Vom Lesen ins Machen

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